Arbeitsgemeinschaften

In den Arbeitsgemeinschaften befasssen sich die Kulturakteur*innen mit spezifischen, vorrangig kulturpolitischen Themen und sie erarbeiten dazu unter anderem Handlungsstrategien oder Positionspapiere.

Jede AG wählt eine*n AG-Sprecher*in, die*der Besprechungstermine der AG organisiert. Die AGs stehen in engem Kontakt mit dem Sprecher*innenteam und der Geschäftsführung und tauschen ihre Ergebnisse mit dem Plenum der Initiative aus.

AG Kulturpatenschaft

Um die Freie Kulturszene langfristig zu unterstützen hat moNOkultur mit der „AG Kulturpatenschaft“ ein Projekt initiiert, bei dem die Wirtschaft in und um Münster dafür gewonnen werden soll, sich für die Freie Kulturszene zu engagieren und mit ihr befruchtende Partnerschaften einzugehen. Frei nach dem Motto: „Freie Wirtschaft und freie Kultur – Paten schaffen Kultur!“.

Konkret geht es darum, Sachspenden, Know-How oder Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Dies kann zum Beispiel ein Steuerberater sein, der für eine soloselbstständige Künstlerin die Einkommenssteuererklärung erstellt oder ein Lagerhallenbesitzer, der Theaterkollektiven Flächen für ihre Bühnenbilder zur Verfügung stellt.

Mehr Infos auf der Seite Kulturpatenschaft

Kontakt: Leon Bluhm info@kulturpatenschaft.de

AG Hoppengarten

Der „Hoppengarten“ – das ehemalige Heerde-Kolleg ist schon seit 2002 Arbeitsstätte bildender und darstellender Künstler*innen der freien Szene. Neben zahlreichen Ateliers hält das Theater im Pumpenhaus Proberäume und Produktionsbüros für die darstellenden Künstler*innen vor.

Im Zuge der von der Stadt geplanten Sanierungsmaßnahmen hat sich die AG Hoppengarten gegründet, um aktiv bei der Planung des zukünftigen Hoppengartenareals mitzuwirken und Zukunftsvisionen für diesen Standort zu entwickeln.

Kontakt: Manfred Kerklau  make@muenster.de

AG Musik

In der AG Musik ist von Klassik bis Rockmusik ein breites Spektrum  musikalischer Akteur*innen (Musiker*innen, Veranstalter*innen) versammelt.

Bezug nehmend auf die laufende Diskussion um einen Musikcampus für Münster hat sich unter dem Dach der kulturpolitischen Interessenvertretung moNOkultur eine AG zu Situation und Arbeitsbedingungen von freischaffenden, professionellen Musiker*innen in Münster gebildet.

Wir sind der Auffassung, dass eine gezielte Musikförderung in Münster sich nicht alleine an einem Leuchtturmprojekt wie dem Musikcampus fest machen kann, sondern in einem umfassenden Musikförderkonzept eingebunden sein muss, das die gesamte Breite des Musikschaffens in den Blick nimmt.

Grundsätzlich sehen wir – gegenüber den bereits vorhandenen kommunalen Förderinstrumenten im Bereich Theater und der Bildenden Kunst – einen Nachholbedarf in Sachen Musik in Münster.

Um eine diesbezügliche Diskussion voranzubringen, legen wir den Entwurf eines Förderkonzepts für Münster vor (Stand: 07.10.2021), das wir in den letzten Monaten intensiv diskutiert haben, um gemeinsam mit Kulturpolitik und Kulturverwaltung ein tragfähiges Konzept auf den Weg zu bringen.
Entwurf des Förderkonzepts (PDF, 98 KB)

Mit Kommentaren, Rückfragen oder Interesse an einer weiteren Mitarbeit bitte gerne bei uns melden!

Erhard Hirt (Sprecher Musik-AG)  hirt@cuba-muenster.de

Raphaela Nagler (Geschäftsführung moNOkultur) geschaeftsfuehrung@monokultur.eu

AG Kulturberichterstattung

Durch die Umstrukturierung und Verschmälerung der Kulturberichterstattung der hiesigen Presse zur Corona-Zeit fehlt den Münsteraner Kulturschaffenden zurzeit ein Medium, welches ihre Projekte ausreichend ankündigt und rezensiert.

Nicht nur das analoge Medium Zeitung, sondern auch Radio und Social Media Plattformen stehen nicht in ausreichendem Maße zur dringend benötigten Berichterstattung und Vorankündigung zur Verfügung. Für die Künstler*innen ist ein in den Medien geführter impulsgebender Diskurs über das vielfältige künstlerische Schaffen in der Stadt jedoch eklatant wichtig.

Zu der Überlegung, wie man Kultur in öffentlichen Medien zukünftig sichtbarer machen kann, wollen wir einen runden Tisch einberufen mit Vertreter*innen der Kultur und der Medien gleichermaßen.

Kontakt: Carola v. Seckendorff, post@vonseckendorff.de

 

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